Die beiden Baukörper des bestehenden Beschäftigungs- und Wohnheims werden zu einem, dem Wohnen gewidmeten, Gebäude zusammengefasst. Das Demenzpflegezentrum ergänzt die Anlage entlang der Strasse. Die Räume für die Beschäftigung sind in seinem Sockel untergebracht, sie werden von beiden Institutionen gemeinsam genutzt.
Das bereits vorhandene System von Höfen wird ergänzt durch einen grossen Innenhof, der das Zentrum der neuen Gesamtanlage bildet. Während das Klinkermauerwerk des Bestands diesen tiefer liegenden Bereich prägt, ist das Volumen des Pflegezentrums als leichtere, strukturierte Holzkonstruktion wie eine Krone aufgesetzt.
Im Zentrum der Überlegungen zum Wohnen stehen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohnenden: Für die Menschen mit Cerebrallähmung und Mehrfachbehinderungen werden kleinere, übersichtliche Einheiten angeboten. Die von Demenz betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wohnen in grösseren Einheiten, die unterschiedlich gruppiert werden können. Wichtig sind hier die inneren Wege, die an verschiedenartigen, attraktiven Situationen vorbeiführen.
| Bauherrschaft | Stiftungen Am Birsig und Dreilinden |
| Zusammenarbeit | Fahrni und Breitenfeld, Landschaftsarchitekten; ZPF Ingenieure |
| Leistungen | Projektwettbewerb 2023 |
| Team | Matthias Ackermann, Alexandra Grieder, Diana Schneiter, Okan Uluc |
| Visualisierungen | Nightnurse Images, Zürich |
| Verwandte Projekte | Beschäftigungs- und Wohnheim Am Birsig Generationenhaus Neubad, Beschäftigungs- und Wohnheim, |