Der Erweiterungsbau steht in der zweiten Reihe und spielt einen Aussenraum entlang der Strasse frei. Die Kapelle und das «neue Schulhaus» bleiben lesbar und werden in ihrer städtebaulichen Haltung noch bestärkt, weil der Erweiterungsbau kräftiger und räumlich präziser ausgebildet ist als der bestehende Kindergarten. Die beiden bestehenden Bauten werden mit einem dritten, ebenbürtigen Volumen ergänzt. Die Komposition ist ausgewogen, die Bauten versammeln sich um den grossen, freien Hof.
Der Erweiterungsbau ist im Unterschied zu seinen beiden Nachbarn als räumlich offenes System ausgelegt, als Lernort, der sich verändernde pädagogische Leitbilder abzubilden vermag. Die Erstprogrammierung sieht vor, die Kinder im Laufe ihrer Schulzeit wachsen zu lassen, von Kindergarten im Erdgeschoss bis zum Zyklus 2 in den oberen Geschossen. Alle Räume im Haus sollen einen nahbaren, informellen und weichen Charakter haben und sich von der repräsentativen Strenge des «neuen Schulhauses» deutlich unterscheiden.
| Bauherrschaft | Stadt Baden |
| Zusammenarbeit | Yuma Fischer, Landschaftsarchitektin |
| Leistungen | Wettbewerb 2025 |
| Verwandte Projekte | Tagesschule Am Bachgraben Schulhaus Zelgli, Schulhaus Ackermätteli, |